Wie ein guter Tag beginnen kann

Ich blinzele. Sonnenstrahlen scheinen durch die vertikale Jalousie in unserem Schlafzimmer und ich kuschele mich noch einmal in meine Decke, die so herrlich weich und warm ist. Meine Gedanken beginnen sich mit dem vor mir liegenden Tag zu beschäftigen.Ein ganz frischer neuer Tag breitet sich vor mir aus und Dankbarkeit beginnt mich zu erfüllen. Ich bekomme eine unbändige Lust aufzustehen und diesen neuen Tag zu beginnen. Einmal ganz lang mit einer tiefen Atmung strecken und freudig springe ich aus dem Bett. Im Badezimmer binde ich meine Haare zu einem Pferdeschwanz, reinige meine Zunge und spritze mich kalt in der Dusche ab. In der Küche fülle ich den Wasserkocher mit frischem Wasser und auch die Kaffeemaschine und zwei weitere Karaffen. Dann räume ich die Geschirrspülmaschine aus und vielleicht noch etwas auf. Jetzt hat das Wasser gekocht und ich gieße mir ein großes Glas zu zwei Dritteln mit heißem und einem Drittel mit kaltem Wasser ein. Beim Trinken spüre ich wie das Wasser in alle meine Zellen dringt und meinen Körper aufweckt. Jetzt ziehe ich meine Sportschuhe an, schnappe mir das Springseil, den Hausschlüssel und eine Handvoll Rosinen und trete vor die Tür. Die kühle frische Luft, ein sanfter Windhauch und ein munteres Vogelgezwitscher begrüßen mich. Mir ist danach die morgendliche Luft tief einzuatmen und ich nehme ein paar weite tiefe Atemzüge.Ich lege die Rosinen in das Futterhäuschen an der Hecke des Gartens und freue mich darauf, dass gleich ein paar Meisen und vielleicht auch das Rotkehlchen frühstücken werden. Ich beginne Seil zu springen. Zunächst noch vorsichtig mit meinem gerade erst erwachtem Körper. Ich versuche ganz leichtfüssig zu sein, sanft fast ohne Anstrengung. Ich verheddere mich, beginne von vorn. Nach ungefähr 100 Sprüngen und ein paar tiefen Atemzügen gehe ich zurück ins Haus und bereite mir ein leckeres Frühstück zu. Bevor ich mit dem Essen starte, setze ich mich ein paar Minuten auf den Boden und beginne meinen Atem zu beobachten. Ganz genau und immer wenn meine Gedanken abschweifen, bringe ich sie wieder zurück. Ich lasse mich von meinem Atem bewegen, räkeln, strecken und dehnen. Das heisst eine kleine Yogapraxis. Ich befühle die Kaffeemaschine mit frisch gemahlenem Kaffee und bald breitet sich ein unwiderstehlicher Duft aus..dem ich nicht widerstehe, sondern zusammen mit dem Porridge oder Rührei mit Avocado -Toast genieße. Ich fühle mich unschlagbar, der Tag mit seinen Aufgaben und Herausforderungen kann kommen. Ich bin da.

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